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Ergebnisse aus dem Jahr 2019:

Hauptverbandsfest

 

Feldkampf K-Bund (HVF)

Sieg mit 50m

Kuden - Westerbüttel

Kuden verliert mit 17,30m

Feldkampf Vereinigte Köge

Sieg mit 2 Schott 48m

Urkampf

Süderhastedt siegt mit 2 Schott 11m

Feldkampf Eddelak

Sieg mit 2 Schott 47m

Feldkampf Mielebund

Sieg mit 1 Schott 3m

Feldkampf Wesselburen

Sieg mit 3 Schott 14m

Frestedt - Windbergen (12 Mann)

Windbergen siegt mit 3 Schott 17m

Preisboßeln

Henning 1. mit 72 Punkten

Hauptverbandsfest 2019

Unsere Freunde vom K-Bund hatten zum 56.Hauptverbandsfest geladen und den Termin in den März verlegt, in der Hoffnung auf besseres Wetter als im Februar. Dies sollte sich jedoch für den ersten Tag, für die Standkämpfe, nur zum Teil als Vorteil erweisen. Aus unserer Sicht könnte man den ersten Tag auch mit drei Worten zusammenfassen-wir waren dabei!
Viele der Favoriten warfen morgens noch bei trockenen Wetter und Rückenwind, welches man auch an den teilweise guten Ergebnissen der Topwerfer sehen kann. Jan Johannsen(Koldenbüttel) siegte hier am Ende mit 244m (Höchstwurf 85m) vor Dennis Niehus (St.Peter) mit 240m und Jannis Meister (Eiderbund) 222m. Die Mannschaftsergebnisse bis zum Mittag waren allerdings aufgrund diverser Fehlwürfe doch eher mäßig. Nur der BV Koldenbüttel mit 1015m und der Mielebund mit 1052m übertrafen die 1000m Marke. Und so rechneten wir uns durchaus noch Chancen auf einen Sieg aus. Doch es sollte leider ganz anders kommen. Als wir um 12.00 Uhr über den Deich in St.Peter Böhl kamen setzte der Regen ein und auch der bis dahin stark wehende Wind wechselte im Minutentakt die Richtung. Als wir dann um 13.00 Uhr mir der B1 Mannschaft begannen, war der Regen schon recht stark, der Wind kam schon schräg von vorne und der Boden wurde mit jedem Wurf rutschiger. An Höchstleistungen war nicht mehr zu denken und es war schon schwierig überhaupt Würfe in die Bahn zu bekommen. Unsere letzten Werfer mussten dann auch komplett gegen den starken Wind und Regen werfen. Unsere A-Mannschaft landete dann auch abgeschlagen auf Rang 15 771,5m und 5Fw. Die B2 bei 2 Fehlwürfen(794,5m) noch auf Rang 5 und die B1 bei 3 Fehlwürfen und 3,5m weniger auf Rang 6.Unsere Junioren mit 3Fw und 346m wurden sechster. Einigermaßen gute Leistungen bei den Bedingungen zeigten noch Thies mit 195m(am Ende unser bestes Ergebniss und 2.Platz in seiner Altersklasse), Patrik mit 179m (2.Platz in seiner AK) und Henning mit 164m (4.Platz AK). Wir waren nur noch froh ins Trockene zu kommen.
Abends ging es dann zum gut besuchten Festball, dort waren wir mit 10 Mann wieder gut vertreten und hier fuhren wir denn auch den ersten Sieg ein:
Patrik gewann den Hauptpreis der Tombola!
Bis in die frühen Morgenstunden feierten wir mit vielen Boßlern aus fast allen Vereinen ein tolles Fest.
Sonntagmorgen kurz vor 10.00Uhr trafen wir uns dann wieder in St.Peter Böhl zum Feldkampf gegen St.Peter Ording. Und der Wettergott hatte ein Einsehen. Sonnenschein und ein Topgelände erwartete uns. Wir hatten eine Topmannschaft zur Stelle, wollten wir doch unsere „weiße Weste“ behalten. Doch auch die St.Peteraner waren gut aufgestellt und hatten sich einiges vorgenommen.
Doch was dann kam hatten selbst unsere „alten“ Hasen so noch nicht gesehen. Von 30 Würfen schafften wir es 29 höchstens 10m links oder rechts der Fahne zu platzieren und jeder unserer Boßler packte seine Bestleistung aus. Die Eiderstedter hatten zu Beginn zwar auch zwei schlechte Würfe, danach jedoch zeigten auch sie durchweg gute bis sehr gute Würfe. Doch gegen unsere Leistung an diesem Tag, hätte wohl auch eine Top 15 Mannschaft des Mielebundes es sehr, sehr schwer gehabt zu gewinnen. Bei jedem Wurf nahmen wir unserem Gegner Meter ab und am Ende siegten wir mit 2 Schott und 22m Kiek ut. Jürgen Niehus (St.Peter) in seiner Abschlussrede: “Wir haben heute gegen die beste Boßelmannschaft der Welt verloren!“. Das ging natürlich runter wie Öl.
Alle Sieger nahmen im Anschluss bei der Siegerehrung ihre Pokale in Empfang und alle Boßler, die ihre Sollweite erreicht hatten ihren Sachpreis. Ein gut organisiertes Hauptverbandsfest ging mit der Abschlussrede des HV-Vorsitzenden Enne und dem Singen des Schleswig-Holsteinliedes zu Ende.
Für uns war es nach 2009 die zweite ungeschlagene Wintersaison, dieses Mal schafften wir sogar sechs Siege, 2009 waren es nur fünf. Unsere einmalige Kameradschaft, die bessere Trainingsbeteiligung im Winter und die ebenso tolle Unterstützung aller anderen Vereinsmitglieder, Fahnenträger, Stockleger, Obmänner, Boßelputzer und die hervorragende Vereinsführung lässt uns mit Stolz auf diese Saison zurückblicken. Nun werden wir im nächsten Jahr zum „Gejagten“, den jeder schlagen will. Den Titel „Nummer 1 im Land“ werden wir nur mit einem nochmals gesteigerten Einsatz verteidigen können, dass dieses möglich ist werden wir zeigen müssen.
Lüch op

Sieg beim ersten HV-Kampf

Eine Woche vorm Hauptverbandsfest trafen wir uns mit den K-Bundern um unseren Hauptverbandskampf auszutragen. Die K-Bunder sind in diesem Jahr Ausrichter und somit hatten Sie uns gebeten, den Kampf eine Woche vorher auszutragen.

Pünktlich um 10 Uhr Wurde durch Thore Lesch und Tewes in St-Peter Böhl angeworfen. Schon beim Einwerfen konnte man sehen, dass bei diesem Gelände trotz des ganzen Regens der Vortage immer mal wieder Trüll möglich war. Tewes legte gleich ordentlich los und von nun an sollten wir die Führung auch weiter ausbauen.
Bei Nummer 5 lagen wir bereits in Schott Nähe, Tjark und Torben verrissen ihre Würfe dann leider etwas und dadurch führten wir mit mal nur noch mit 10 Metern.
Alles in allem führten wir nach einem durchwachsenen ersten Durchgang mit ca. 30 Metern.
Im zweiten Durchgang legten wir dann gleich wieder Stark los, wodurch der Aufgestockte Mattes dann die Möglichkeit hatte sich selbst auszuschotten.
Dies gelang ihm aber leider nicht und so sollten die K-Bunder zeigen, dass auf diesem Gelände immer ein wenig trüll drin ist. Bestimmt 5-6 Nummern dauerte es also, bis wir das Schott bejubeln durften. Bei diesen Würfen hatten wir uns jeweils gesammelt, jedoch die Kugel rollte immer knapp über unsere.
 Unsere Schlusswerfer jedoch schwächelten etwas und somit musste Norman als Schott noch einmal ran und holte uns den Sieg mit 50m Kiek ut ein.
Alles in allem ein durchwachsener aber zu jeder Zeit fairer Feldkampf.
In den Schlussreden von Nils und Hauke freute man sich gemeinsam auf das kommende Hauptverbandsfest. Hauke bedankte sich noch einmal, dass dieser Feldkampf vorverlegt werden konnte.

Siegesserie hält auch gegen „Köger Löwen

Wir bleiben weiterhin ungeschlagen in dieser Feldkampfsaison, denn auch die starken „Köger Löwen“ mussten sich am Ende mit 2 Schott und 48m Kiek ut der „schwarzen Wand“ geschlagen geben. Mit 26 Mann auf jeder Seite startete der Feldkampf bei sehr guten äußerlichen Bedingungen am Friedrichskooger Hafen.
Tim Höfs(Köge) und Tewes eröffneten mit guten Würfen den Feldkampf, wobei wir leicht in Front lagen, unsere Abwerfer Dennis, Bubi und Flo brachten uns weiter in Front und die Köger schienen beeindruckt durch weitere gute Würfe auf unserer Seite von Ralf, Finn und Torben. Henning als Nummer 8 verriss seinen Wurf etwas nach links, doch der Wurf war druckvoll und hatte noch gut 25m Trüll. Die Köger hingegen warfen sehr schwach und so fiel nicht nur das erste Schott für uns, sondern auch ein großer Vorsprung kam noch hinzu, den Malte und Michel mit Topwürfen gleich in Schott Nummer zwei verwandelten. Jetzt wachten die Löwen allerdings etwas auf und warfen besser. Wir hatten durch Patrik einen schlechten Wurf und lagen danach lange Zeit mit den Löwen gleichauf. Erst zum Ende hin zogen wir wieder etwas davon und erarbeiteten uns ca. 40m Vorsprung. Doch es sollte bis Nummer 15 im zweiten Durchgang dauern mit dem dritten Schott, Leon mit wenig Anlauf machte dies hervorragend und wir jubelten erneut. Die Löwen jedoch zeigten Kampfgeist und warfen nun ihrerseits sehr gut und wollten unbedingt das dritte Schott zurück. Nach den Schlußwürfen von Dominik Krämer (Köge) und Thies lagen wir zwar vorne, aber auch gut 45m aus der Bahn.
Nach kurzen Abtreten in die Bahn einigten wir uns auf Schott einsetzen und Joran musste nochmal ran. Sein Wurf brachte uns dann, zu den zwei Schott, noch 48m Kiek ut und somit den verdienten Sieg. Faire Gratulation von Björn Claußen auf dem Feld, der neidlos unsere gute Leistung anerkannte.
Mit gut 70 Boßlern ging es anschließend noch ins Vereinslokal der Köger Löwen um dort nach einem Imbiss noch ein paar vergnügte Stunden, mit musikalischer Unterstützung von Henning Gusmann, zu verbringen. Ein Gaudi war noch das durchgeführte Armdrücken, welches die Löwen 2:1 gewannen und somit die Geestboßler im nächsten Jahr für die Niederlage ein vierstrophiges Gedicht vortragen müssen.
Kurioserweise ist uns erst am nächsten Tag aufgefallen, dass es in diesem Feldkampf um eine goldene Boßel ging und somit muss im Sommer die entgegengenommene „normale“ Kugel noch gegen eine „goldene“ ausgetauscht werden. Bei solch einem freundschaftlichen Verhältnis werden halt auch mal eigentlich wichtige Sachen vergessen.
 

Urkampf

Nachdem Frestedt eine Woche vor dem anstehenden Urkampf Süderhastedt die goldene Boßelkugel überreichte, gab Thies Groth sich mit seinen Leuten aus Frestedt nicht so schnell geschlagen. Auch wenn die Süderhastedter 12 mal in Folge den Sieg für sich entscheiden konnten, gab es eine dicke Kampfansage an Süderhastedt, dass dieses Jahr Frestedt mal wieder an der Reihe sei. Mit einigen Schlachtenbummlern und 20 Werfern auf beiden Seite sollte es am Sonntagmorgen aus Süderhastedt in Richtung Frestedt gehen. Den Anwurf machte Ralf Adler auf Frestedter Seite vor Dennis Krauel auf Süderhastedter Seite. Frestedt lag ein paar Meter vorn. Als nächstes standen jeweils 3 Abwerfer auf der Liste. Durch eine Baumreihe hindurch waren die Frestedter nach den Abwerfern den Süderhastedter'n ein kleines Stück voraus. Zunächst sah man gute Würfe auf beiden Seiten, bis zur Hälfte des ersten Durchgangs, als Frestedt ein wenig von der Bahn abkam, Süderhastedt zog stattdessen mit graden Würfen so weiter und man munkelte ob nicht so langsam das Schott fallen musste. Nach starken Würfen von Nils Rohde und Thies Groth waren die Frestedter aber wieder in der Bahn, Süderhastedt aber einige Meter vorn. Süderhastedt startete gut in den zweiten Durchgang, Frestedt versuchte mitzuziehen, doch bei Nummer 10 fiel das erste Schott für Süderhastedt. Auf beiden Seiten sah man weiterhin gute Würfe, obwohl der Stand nicht gerade besser wurde, umso weiter man in Richtung Frestedt kam. Wieder waren es Nils und Thies die die Frestedter am Ende des zweiten Durchgangs den Abstand auf Süderhastedt verkleinern konnten. Mitte des dritten Durchgangs kam es aber zu einer schwierigen Situation für die Frestedter die sie jetzt gut meistern mussten, damit Süderhastedt nicht das zweite Schott einfahren könnte. Lutz Doose warf die Kugel ungünstig auf einen Wall, sodass Sönke Karstens nun vom Plattenweg anlaufen musste und direkt durch eine Baumreihe durchwerfen musste. Die Kugel glitt ihm ein wenig aus der Hand und traf einen Baum, nach Funkenstille dann der große Jubel auf Süderhastedter Seite! Schott Nummer 2 und wieder war es die Nummer 10 Ralf Kühl. Nach weiteren sehr guten Würfen auf beiden Seiten kam Nils mit einem starken Wurf, auch nach Kai Möller's Wurf lagen die Süderhastedter 10 Meter vorn. Nun sollte sich der Routinier Thies noch einmal ordentlich strecken, um dem Konkurrenten Tewes Wischmann ein paar Meter abzunehmen! Beide warfen mit ihrer Sicherheit und Kraft wie immer. Tewes holte aber am Ende den Sieg für Süderhastedt mit 2 Schott und 11 Meter kiek ut. Nach dem Feldkampf traf man sich im Frestedter Sportlerheim. Die beiden Bürgermeister Hauke Zimmermann und Roland Ruesch waren stolz auf die Leistung ihrer Boßler und dass es diesen traditionellen Urkampf zwischen den Gemeinden noch gibt. Thies übergab Jan die Boßelkugel und gratulierte zum verdienten Sieg. Mit einem dreifachen Lüch Op auf beiden Seiten beendete man den Feldkampf. Ein besonderer Dank geht an die Bedienung, die das leckere Essen servierte und alle mit Getränken versorgte. Trotz des bescheid…

Feldkampf Eddelak: 3. Sieg in Folge

Zum diesjährigen Feldkampf trafen wir uns mit den Eddelaker-Boßlern auf dem Heiddonn um die Niederlage aus dem Vorjahr wieder weg zu machen. Eddelak hatte an diesem Tag leider nur 20 Boßler wodurch einige der Geestboßler an diesem Tag ohne Wurf hinter der Fahne unterstützten.
Morgens um 10 Uhr hatte Tewes sich bereits gegen Andre Engel abgeworfen und starke 49 m Kiek ut erboßelt. Unsere alte Nummer 1 Ralf warf mittags dann diesen Feldkampf mit 49 m im Rücken an. Wir hatten auf unserer Seite 2 Abwerfer mit Norman und Michael welche super Würfe zeigten. Die Eddelaker konnten diese aber gut kontern und so dauerte es bis Nummer 6 wo wir dann das erste Schott bejubeln durften.
Wir zogen Wurf für Wurf an einer Schnur was bei Nummer 13 nach einen Starken Trüllwurf von Tim H. das 2 Schott bringen sollte. Schwache und kurze Würfe auf Eddelaker Seite brachten uns bei Nummer 17 dann gleich das 3 Schott ein. Dennis, als neues Mitglied bei den Kegelbrüdern, peitschte die Kugel über den Heiddonn wogegen auf Eddelaker Seite kein Gras gewachsen war. Es sah zu dem Zeitpunkt alles nach einem Debakel für die Hausherren aus. Bis hierhin wurde wie aus einem Guss geboßelt, was sich im zweiten Durchgang stark ändern sollte. Patrick verris seinen ersten Wurf zwischen Pipeline und Gleise, wodurch Nils dann Quasi auf der Stelle drehen musste. Dieser machte seine Sache aber gut und wir lagen wieder in der Bahn. Zum zweiten Durchgang lagen wir also etwas hinten.
Wieder starke Würfe von Finn, Henning und Thomas ließen uns wieder in Front ziehen.
Von nun an schien bei vielen der Feldkampf gewonnen und somit schlichen sich die ersten Bleier auf unserer Seite ein. Von den folgenden Werfern gelang es nur wenigen ihren Wurf zu platzieren, wodurch wir am Ende 1 Schott wieder abgeben mussten. Am Ende konnte Thomas G. uns einen Kiek ut von 47m erboßeln.
In den Schlussreden war man sich einig, dass dieser Sieg mit 2 Schott und 47m an diesem Tage verdient war. Man war sich einig, dass dieser Kampf Bestand haben muss um den Boßelsport in Dithmarschen aufrecht zu erhalten. Nils verabschiedete sich mit einem dreifachem Lüch op und dankte seinen Mannen für die Unterstützung hinter der Fahne und bei den Feldkämpfen.

Vom bunten Haufen zur schwarzen Wand

Vor dem wohl größten Winterfeldkampf in Schleswig-Holstein zwischen den Boßlern der Vereinigten Geestdörfer und dem Boßelverein Mielebund nahmen die Boßler der Geestdörfer die neuen Jacken von den Inhabern ihres Vereinslokals „Zur Doppeleiche“ in Süderhastedt, Uwe und Thekla Schwieger in Empfang. Vereinsvorsitzender Nils Rohde bedankte sich herzlich mit den Worten: “Endlich sind wir nicht mehr der bunte Haufen, sondern können als schwarze Wand in den neuen Jacken den Gegnern das Fürchten lehren!“
Uwe Schwieger wünschte den Boßlern weiterhin viele Siege in dem neuen Outfit, vor allem gegen den BV Mielebund endlich mal wieder ein Sieg nach zuletzt 4 Niederlagen in Folge.
Mit 34 Boßlern auf jeder Seite und zahlreichen Zuschauern zogen die Boßler dann los, um auf einer perfekten Winterfeldbahn mit hartem Frostboden, den Worten von Uwe Taten folgen zu lassen. In einem sehr spannenden und hochklassigen Feldkampf konnten sie den hohen Favoriten vom Mielebund am Ende mit 1 Schott und 3m Kiek ut besiegen. Nach 2009 und 2014 war es erst der dritte Sieg in den 29 Vergleichen der beiden Topmannschaften aus Schleswig-Holstein bisher.
Tewes Wischmann(Geest) und Yannes Runge(Miele) eröffneten den Kampf. Die Geestdörfer lagen leicht vorne, doch jetzt wechselte die Führung durch mal mehr oder mal weniger Trüll der Boßel ständig und keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Nils Rohde als Nummer 20 sorgte dann mit einem Riesenwurf für einen großen Vorsprung der Geest, den die nächsten Werfer noch ausbauen konnten und so fiel bei Nummer 28 das Schott für die Geestboßler. Lauter Jubel der „schwarzen Wand“ war die Folge. Auch die guten Schlusswerfer des Mielebundes konnten nicht wie gewohnt Boden gutmachen und die Geestdörfer gingen mit einem Schott und kleinen Kiek ut Vorsprung in Durchgang zwei. Allmählich glaubten alle Geestboßler an die Sensation und gingen die Würfe hochkonzentriert an. Gute Würfe der Mielebunder wurden gekontert und warf man selber mal etwas aus der Bahn, konnten dies die Mielebunder nicht nutzen und leisteten sich selber kleine Aussetzer. Zum Ende wurde der Feldkampf dann hochklassig, die letzten 15 Werfer der Geest warfen alle gerade und weit über die Fahne und zermürbten den Gegner mit diesen Würfen, die einfach nicht rankamen. Den besten Wurf des Tages von Schlußwerfer Kai Funk(Miele) konterte Thies Groth(Geest) mit einem gekonnten Trüllwurf und der Sieg der Geestboßler mit 1Schott und 3m stand fest. Die „schwarze Wand“ wurde zum „schwarzen Knäuel“ und bejubelte den verdienten Sieg lautstark.
Der Vorsitzende des Mielebundes, Maik Elmenthaler, zollte dann den Geestboßler auch großen Respekt und gratulierte zum hochverdienten Sieg. Diese Glückwünsche nahm Nils Rohde freudestrahlend entgegen und betonte noch einmal dass dieser Feldkampf wieder Werbung für den Boßelsport gewesen sei. Man verabschiedete sich dann mit einem dreifachen Lüch op vom Feld.
 

Klarer Sieg im ersten Feldkampf

Bei herrlichem Boßelwetter kamen die Wesselburener Boßler mit 31 Mann auf unsere Heimstrecke nach Süderhastedt.
Nach den Anwürfen von Andre Peterson und Tewes lagen wir etwas hinten, was sich jedoch nach den Abwerfern in einen leichten Vorzug für uns entwickeln sollte.
Wurf für Wurf zogen wir nun davon um immer weiter in Schott Nähe zu kommen.
Nach mehreren sehr guten Würfen sollte Florian nun das Schott zu unseren Gunsten einholen. Lautes Gejubel konnte uns das Schott bei diesem Wurf dennoch nicht einbringen, denn wir lagen noch leicht hinten. Malte holte im direkten Anschluss einen super Wurf mit etwas Trüll raus, wodurch wir nun das erste Schott und gleich noch einen Vorzug von ca. 20 m bejubeln durften.
Die Leistung der jungen Wesselburener ist jedoch nicht zu schmälern, denn nun gelang es uns lange nicht den Vorsprung zu vergrößern. Im zweiten Durchgang allerdings waren wir dann kurz vor dem 2. Schott was Julius bei Nummer 13 einfahren konnte. Wir machten weiter und so sollte es bei Nummer 19 dann auch gleich das 3. Schott geben. Riesen Würfe von Tim K, Schuldi, Mattes brachten uns im zweiten Durchgang auf Spur.
Wir hatten unsererseits 3 Aufstocker an diesem Tag, welche von den Wesselburenern gut gekontert werden konnten. Somit konnten wir uns am Ende noch einen Vorzug von 14m erwerfen.
In den Schlussreden gratulierte Hauke Nils und man war sich einig, dass unser Mittelfeld an diesem Tage den Unterschied zu den 3 Schott und 14m ausgemacht hatte.
Nils lud die Wesselburener noch zu Uwe ein, wo anschließend noch ordentlich gefachsimpelt wurde. Hier sollte es dann auch mal wieder neue Vereinsmitglieder geben.

Preisboßeln 2019

Zum diesjährigen Preisboßeln fanden sich 26 Boßler auf dem Sportplatz in Süderhastedt ein, um den Punktepokal unter sich auszumachen.
Bei guten Bedingungen fingen pünktlich um 12 Uhr mit der Sirene Dennis, Christopher und Nils an mit ihren Serien. Alle drei konnten mehrere Würfe um die 60m Marke platzieren.
An diesem Tag ging es aber einmal mehr um die Punkte. Hier sollte gleich in der 2. Gruppe der Vorjahressieger Henning an den Start gehen. Die erste Serie nutze er um sich einzuwerfen. Danach aber legte er los wie die Feuerwehr und kam am Ende auf sehr starke 192m. Somit hatte er satte 72 Punkte vorgelegt.
Alle waren sich schnell einig, dass da so schnell keiner ran kommen würde. Nichts desto trotz haben sich mehrere Werfer mit sehr starken Leistungen dran Versucht. Thies mit der Tageshöchstweite von 207m, Kai Möller mit sehr guten 177m. Wie aber auch Tewes, Michael und Patrick mit ihren guten Serien.
Wie befürchtet aber, konnte keiner mehr an Hennings Top Leistung ran kommen und somit gewann er nachher mit 72 Punkten vor Thies mit 57 Punkten und Kai Möller mit ebenfalls 57 Punkten.
Nils erwähnte in der Siegerehrung, dass an diesem Tage alle 26 Werfer super Leistungen aufs Pakett gelegt haben. Er freut sich auf eine erfolgreiche Boßelsaison mit vielen hoch motivierten Boßlern.
Im Anschluss verabschiedete man sich und ließ Henning mit einem dreifachen Lüch op hochleben.
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