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Ergebnisse aus dem Jahr 2018:

Wettkampf

Ergebnis

Feldkampf Vereinigte Köge (28 Mann)

Sieg mit 5 Schott 56m

Feldkampf K-Bund

Sieg mit 4 Schott 53m

Urkampf

Süderhastedt gewinnt mit 1 Schott 31m

Feldkampf Eddelak (20 Mann)

Niederlage mit 20m

Feldkampf Mielebund (51 Mann)

Niederlage mit 4 Schott 35m

Feldkampf Wesselburen (30 Mann)

Sieg mit 2 Schott 58m

Frestedt - Kuden

Frestedt gewinnt mit 5m (11 Mann)

Preisboßeln

Henning gewinnt mit 67,5 Punkten (187,5m)

Vereinigte feiern gemeinsam Saisonabschluss

Dass die Vereinigten Köge und Geestdörfer eine innige Freundschaft pflegen, weiß einer jeder und diese wurde beim diesjährigen Saisonfinale der beiden Teams noch einmal verstärkt. Doch erst zum sportlichen Teil:
Mit 28 Werfern konnten die Köger Löwen ein staatliches Team stellen und wir konnten ebenfalls alle Boßler, die da waren einsetzen. Das Wetter tat sein Übriges, kalter Ostwind bei minus 4°Grad und ein tief gefrorener Boden wartete auf die Boßler und so sollten dann auch die „Trüllwerfer“ an diesem Tage den Feldkampf bestimmen. Gerade und mit Schulterdruck geworfene Würfe waren gefragt und Bubi zeigte dies bereits am Morgen bei seinen Abwürfen und brachte uns mit 56m in Front. Tewes und Malte, als Abwerfer hielten diesen Vorsprung. Nun war es Henning als „Trüllmeister“ vorbehalten nicht nur das eine Schott zu holen, sondern mit dem wohl Tageshöchstwurf an die 120m sogar gleich 2 Schott zu holen. Ralf und Finn konnten ihre Schuhe also gleich beide wieder anziehen. Der Start war mehr als geglückt, mit eben diesem Glück haderten die Köger im ersten Durchgang. Oft wurde ihre Kugel von einem Maulwurfshügel gebremst oder zur Seite ablenkt, während wir unsere Kugel neben die Hügel platzieren konnten und so doch einige Meter mehr an Trüll herausholen konnten. Michael, ebenfalls ein Meister des harten Wurfes, war es dann vorbehalten das dritte Schott bei Nummer 17 zu holen. Die Gäste hatten danach aber ihre beste Phase und es entwickelte sich ein guter, spannender Trüllfeldkampf. Die Führung wechselte nun oft und der Ruf “Schiet vörrut“ war aus beiden Lager öfter zu hören. Bis zur Mitte des zweiten Durchganges konnten die Löwen noch mithalten, dann brachten ein paar schiefe und kurze Würfe uns das vierte Schott, wiederum nach einem Wurf von Michael. So durfte Florian an diesem Tage gar nicht werfen. Nun setzten wir zum Schlussspurt an und zeigten nochmals gute Trüllwürfe, die auch zum fünften Schott bei Nummer 22 führten. Unsere Schlusswerfer mit Kai, Norman, Christopher und Thies warfen uns, trotz kleinem Ausflug links der Bahn, noch zu 56m Kiek ut.
Die Köger Löwen mussten neidlos unseren Sieg mit 5 Schott und 56m kiek ut anerkennen, wenn auch vielleicht 2 Schott zu hoch und doch mehr als verdient, hatten wir doch druckvoller und gerader über die Bahn geworfen.
Mit einem dreifachen Lüch op verabschiedeten sich beide Mannschaften auf dem Feld. Kurioser Weise konnten die Köger nicht mal eine Boßel überreichen, hatten sie ihre „Wurfgeschosse“ doch zu Hause vergessen!
Nun trotteten beide Mannschaften ins Vereinslokal zu Uwe um dort dann noch bis tief in die Nacht, mit musikalischer Unterstützung von Henning Gusmann, zu feiern und ihre innige Freundschaft noch weiter zu vertiefen. Diese Freundschaft zwischen zwei Vereinen, die über Jahrzehnte gewachsen ist und auch in den Jahren wo man nicht gegeneinander geworfen hat nicht verloren ging, ist wohl nicht so oft zu finden im Boßelland Schleswig-Holstein.
Wiedermal ein grandioser Saisonabschluss!

Klarer Heimsieg gegen Eiderstedter

Mit 4 Schott und 53m Kiekut konnten wir einen klaren Heimsieg gegen die Boßler vom K-Bund aus Eiderstedt einfahren. Mit 25 Mann waren die Gäste angereist, durch einige krankheitsbedingten Absagen konnten sie leider die angepeilten 30 Mann nicht ganz erreichen, aber dennoch mit einer guten Mannzahl anreisen. Begleitet wurde dieser Feldkampf von einem Fernsehteam des NDR unter Leitung des Ex-Europameister im Standkampf von 2008, Frank Goldenstein, der sichtlich Spaß hatte an diesem Feldkampf.
Ralf Adler als Anwerfer legte für uns gleich gut los und lag einen Meter vor Kevin Johst. Jeder Verein hatte nun 4 Abwerfer, die jeweils auf den geraden Nummern warfen und dort waren wir gut aufgestellt. Mit Tewes, Bubi und Norman als Abwerfer wollten wir gleich deutlich vorlegen und dieses gelang bis auf einen verunglückten Wurf von Tewes dann auch. Stetig wuchs unsere Führung und bei Nummer 9 konnten wir das erste Schott bejubeln. Auch danach warfen wir weiter konzentriert und gerade über die Fahne, die Gäste warfen ihrerseits auch nicht schlecht, doch mit unseren Weiten konnten sie nicht mithalten und so wuchs unser Vorsprung stetig weiter an und das zweite Schott war nur eine Frage der Zeit. Mit etwas Glück bei zwei, drei Würfen, bei denen die Gäste einige Meter Trüll hatten verhinderten sie noch Schott Nummer zwei, doch bei Nummer 16 passierte es dann und traf Dennis. Alles wartete nun auf den Schlusswurf des K-Bunders Mike Plähn, der derzeit wohl stärkste Boßler im Verband, doch leider verriss dieser seinen ersten Wurf und Thies hatte keine Mühe ihm sogar noch ein paar Meter abzunehmen. Den zweiten Durchgang begannen wir wieder stark und mit geraden Würfen und wieder traf es Olli als Nummer 9 mit Schott Nummer drei. Weiter ging es mit gutem Boßelsport durch uns und Schott Nummer vier (Nr.15) und fünf(Nr.19) folgten schnell hintereinander. Diese wollten wir jetzt halten und versuchten Thies einen Metervorsprung auf Mike mitzugeben, der war dann mit sechs Metern allerdings nicht ganz groß genug. Ein guter Wurf von Mike, nahe der 80m, und zusätzlich ca. 15m Trüll, sollten trotz eines guten Wurfes von Thies nicht ganz reichen und so durfte Olli doch noch als neue Nummer „Letzt“ einen Wurf machen. Dieser brachte uns dann noch 53m Kiek ut. Lautstarker Jubel unsererseits für diesen klaren Sieg über den K-Bund.
Hauke Jensen, Vorsitzender des K-Bundes, war dennoch nicht zu sehr enttäuscht, hatte seine Mannschaft sich doch nach Kräften gewehrt und einen guten Feldkampf gezeigt. Nils bedankte sich für die Glückwünsche und lud die Gäste noch zu Uwe ein, wo beide Teams dann ihre Freundschaft weiter vertieften und noch einige Stunden zusammen verbrachten.

Urkampf 2018, Süderhastedts Siegesserie auch bei frostigem Boden nicht zu unterbrechen

Beim diesjährigen „Urkampf“ zwischen den Dörfern Süderhastedt und Frestedt ging es für die Süderhastedter Boßler wieder einmal um GOLD, allein dieser Umstand ließ einen spannenden Feldkampf vermuten.
Traditionell trafen sich die Mannschaften am Sonntagmorgen gegen halb neun in ihren vertrauten Umgebungen um letzte Veränderungen an Aufstellung und Taktik vorzunehmen.
Wie in den letzten Jahren schon versuchte man mit einer Mannstärke von 20 Boßlern auf jeder Seite an den Start zu gehen, doch dieses Jahr sollte es trotz kräftiger Unterstützung vom Neuling Marius Ohl auf Seiten der Frestedter nicht ganz reichen.
 Süderhastedt hingegen konnte sich im Hinblick auf Mannstärke nicht beschweren, viele Nummern wurden doppelt belegt.
Dieses Jahr wurde von Frestedt nach Süderhastedt geboßelt.
Alle Voraussetzungen waren also geschaffen, es konnte losgehen.
Oder? Eine Sache fehlte…, die Süderhastedter Fahne war nicht zu finden…, egal es musste losgehen, für Ersatz wurde noch gesorgt.
Bei null Grad und reichlich Schnee von oben und unten machte sich die Süderhastedter Kolonne auf den Weg rüber zum Sportlerheim nach Frestedt wo sich alle Boßler nochmal zu trafen um ein gemeinsames Foto zu machen.
Diesen Zeitpunkt nutzen die Frestedter um einen kleinen Spaß zu enthüllen.
Die verschollene Fahne war plötzlich da, nur eins hatte sich verändert, der Fahnenstiel war jetzt lilafarben.
Diesen Spaß erlaubten sich die Frestedter, weil die Fahne ein Jahr lang im Sportlerheim hauste, sie wurde letztes Jahr im Eifer des Gefechts einfach dort vergessen und nie abgeholt.
Da müssen sich die Hastedter wohl noch was einfallen lassen um die Miete für ein Jahr warm und trockenes Lagern wettzumachen.

Es sollte losgehen.
Mit 19 Mann auf jeder Seite sollte der Urkampf 2018 nun beginnen. (2 Abwerfer, 1 Aufstocker)
Die letzten Nächte und Tage ließen es schon vermuten, es wird wohl auf gefrorenem Boden geworfen, so war es auch, die Böden waren stellenweise betonhart gefroren.
Den Start machten Ralf Adler (F) und Sönke Hahn (S), Sönke behielt die Nase vorn und Süderhastedt ging von Anfang an einige Meter in Führung.
Jetzt kamen zwei je Abwerfer mit je drei Würfen, Süderhastedt weiter vorn.
Die Frestedter hatten sich daraufhin eine Strategie überlegt, sie wollten auf eine Fläche ausweichen die etwas außerhalb der Bahn lag aber hartgefroren war.
Doch die Süderhastedter zogen nach und holten sich bei Wurf sieben mit Selle das erste Schott.
Der restliche erste Durchgang gehörte der Hastedter Mannschaft, und so folgte dann auch in Durchgang zwei ein weiteres Schott (Thomas Hahn).
 Als dann zu Beginn des letzten Durchganges das dritte Schott mit Marc Dethlefs fiel schien es fast so, als wäre der Wille der Frestedter endgültig gebrochen.
Aber weit gefehlt, die Frestedter Feldkampfgarde holte nochmal tief Luft und kämpfte sich nochmal heran. Nach einigen schwächeren Würfen und einem beinahe null Meter Wurf von Lallus musste Selle bei Wurf 10 im dritten Durchgang doch nochmal in die Schuhe steigen.
Die Frestedter hatten noch nicht aufgegeben und kämpften sich weiterhin eisern heran.
Auf einer sehr unebenen und vereisten Koppel verletzte sich Patrik dann leider noch am Knie, dennoch wurde weiter Druck auf die Hastedter ausgeübt.
Letztlich musste Thomas Hahn als zweites Schott noch einmal antreten um den Sieg für Süderhastedt mit dem letzten Wurf des Tages nachhause zu holen.
Süderhastedt gewann an diesem Tag solide mit 1 Schott und 31 Meter „kiek ut“ und holte sich eine weitere goldene Kugel aus Frestedt.
Wie die Tradition dieses Zusammenkommens es besagt wurde nach dem Kampf noch einmal in gemütlicher Runde eine warme Mahlzeit genossen und ein paar Diskussionen über den vergangenen Kampf geführt.
Nachdem die Bürgermeister Uwe Schwieger (S) und Ralf Adler als Bürgermeistervertretung für Frestedt sich einig waren wieder einmal einen spannenden und harmonischen Feldkampf gesehen zu haben, und sich die Obmänner Thies Groth (F) und Florian Kewitsch (S) ihren Respekt gezollt haben, lud Florian alle Frestedter Boßler zum Feuerwehrball 2019 nach Süderhastedt zu Schwieger ein, um die Übergabe der goldenen Boßel in einen festlichen Anlass zu hüllen.
Von Seiten der Bürgermeister und Obmänner wurde der offizielle Teil an diesem Tage mit einem Aufruf nach mehr Jugendarbeit und einem dreifachen „Lüch op“ beendet.

Mannschaft SüderhastedtMannschaft Frestedt
1. Sönke Hahn1.Ralf Adler
2. Julius Voss A2.Pierre Staack A
3. Tjark Thedens A3.Sönke Karstens A
4. Marco Hentschel 1u3 / Heiko Kamenarovic 24.Stefan Boe
5. Marc Dethlefs 1 u 3 / Florian Kewitsch 25.Sören Lorens
6. Dennis Krauel6.Marvin Neumann
7. Jan Sellenthin 1 u 3 / Heiko Kamenarivic 27.Dirk Groth
8. Mattes Köhler 8.Patrik Soltau
9. Malte Schmidt 1 u 2 / Hannes Adler 39.Nils Rohde
10. Claudius Vollstedt10.Patrick Bucholski
11. Hinni Kröger 1 u 3 / Thomas Hahn 211.Marius Ohl
12. Hannes Adler 1 /Luca Hahn 2 u 312.Marc Teut
13. Leon Riecken13.Olaf Schwarz
14. Norman Krauel14.Pascal Rohde
15. Tilo Kewitsch Aufstocker15.Mirko Soltau Aufstocker
16. Kai Dethlefs 1 u 2 / Florian Kewitsch 316.Thomas Kühl
17. Kai Möller17.Anthony Winter
18.Jörg Krauel18.Patrick Groth
19. Tewes Wischmann 19.Thies Groth
Res. Ralf KühlRes. Volker Boe

Erste Niederlage nach 19 Jahren

Am Samstag trafen sich auf unserer Seite 25 Boßler um die Niederlage gegen den Mielebund wieder wett zu machen. Eddelak kam allerdings nur mit 20 Boßlern und somit musste Nils ein paar Boßler auf eine Nummer stellen.
Pünktlich um 1 warfen die Startboßler Mirko Helliesen und Tewes an, welche sich nicht viel taten.
Nach ein paar Würfen lagen wir bereits an die 40 m zurück, da wir einmal mehr den Start verschlafen hatten und mit kurzen und schiefen Würfen glänzten. Bei Nummer Zehn rum hatten wir uns dann wieder gefangen und das selbige fing auf Eddelaker Seite an.
Auf der trockenen Koppel legten wir dann los und zeigten unsere Klasse, wodurch wir dann bei Nummer letzt ca. 20m kiek ut in Front lagen.
Der Vorzug war allerdings beim nächsten Wurf wieder hin, da Mirko einen super Wurf hatte der durch einen Baum Treffer auf die Straße sprang und von dort dann nochmals 20m bis auf die nächste Koppel. Tewes Setzte seinen großen Wurf direkt auf die Koppel, wodurch Jörn aber in einem sehr nassen Gebiet werfen musste.
Schnell waren die Eddelaker wieder bis zu 20 m in Front, wir aber hielten sehr gut gegen. Die Eddelaker warfen nun wie die Feuerwehr doch wir konnten den Vorzug immer mal wieder ein wenig verkürzen.
Immer wenn wir dran waren, kam aber von unserer Seite leider nicht der optimale Wurf.
Bei Nummer 17 hatten wir dann noch ca. 10-15m Rückstand und hier wurde Michael Aufgestockt, welcher uns nach seinem sehr guten ersten Wurf Hoffnung gemacht hatte.
Sein Gegner Tim Bartsch allerdings war an diesem Tag sehr gut Aufgelegt und konnte den Vorsprung auf 20m ausbauen.
Unsere an diesem Tag sehr guten Schlusswerfer Schuldi und Thies konnten das Ruder trotz sehr weiten Würfen nicht mehr rum reißen und somit verloren wir am Ende gegen sehr gute Eddelaker mit 20 m Kiek ut.
Nils gratulierte Tim in den Schlussreden recht herzlich, der nach 19 Jahren und etlichen knappen Feldkämpfen sehr Stolz die Glückwünsche entgegen nahm.
Im Anschluss ging es dann noch zu Uwe, wo der Feldkampf dann noch analysiert wurde.

Riesenkampf früh entschieden

Mit 51 Werfern auf jeder Seite zog der Feldkampf der Vereinigten Geestdörfer und dem BV Mielebund viele Zuschauer auch aus anderen Vereinen und unter den Augen des Unterverbandsvorsitzenden Henning Nummsen über die Felder in Wolmersdorf. Wohl an die 150 Boßler, Kretler, Stockleger, Fahnenträger und Zuschauer waren es, die diesen Feldkampf sehen wollten. Das Gelände war trotz des schwierigen Wetters der letzten Wochen in gut zu bewerfenden Zustand. Leider konnten wir den Feldkampf nicht lange spannend halten, eigenes Unvermögen und wie entfesselt werfende Mielebunder ließen leider nicht richtig Spannung aufkommen.
Bereits Jan Funk legte los mit einem Riesenwurf und wir lagen 12m hinten. Die sechs Abwerfer des Mielebundes machten ihre Sache dann fast tadellos, während wir hier schon durch kleine und schiefe Würfe entscheidend in Rückstand gerieten. Gerade auch die erfahrenen Boßler konnte hier nicht ihre Leistung bringen und so kassierten wir bei Nummer 7, 10 und 15 gleich 3 Schott. Hier muss man den Boßlern, die sonst nicht so oft für uns werfen ein großes Kompliment machen, alle machten ihre Sache sehr gut. Doch der Gastgeber warf wie aus einem Guss und leistete sich im gesamten Kampfverlauf nur 3 kleine Würfe von 102, eine unfassbare Quote, die wir nicht kontern konnten und so wurde am Ende ein Sieg mit 4 Schott und 35m Kiek ut für den Mielebund in die Feldkampfbücher eingetragen, nach insgesamt 5Stunden Feldkampf.
Nach den drei Schott im ersten Drittel des Feldkampfes für die Gastgeber konnten wir uns etwas fangen und den Feldkampf lange Zeit ausgeglichen gestalten. Der Mielebund lag fast überwiegend in Führung, ließ uns mal durch gute Würfe auf unserer Seite rankommen, um dann aber seinerseits wieder durch gerade und druckvolle Würfe die Führung zu behaupten.
Die Schlusswerfer des Mielebundes zeigten dann ihre ganze Stärke und bereiteten das vierte Schott vor, welches Kai Funk dann vollendete. 4 Schott und 30m Vorzug nach dem ersten Durchgang sprachen eine deutliche Sprache. Im zweiten Durchgang sollten wir uns allerdings fangen und den Feldkampf komplett ausgeglichen gestalten, erkämpften uns bei Nummer 40 sogar noch ein Schott zurück. Doch das Glück war an diesem Tag auch nicht unser Freund, während der Mielebund es fertig brachte sogar zweimal die Straße zu treffen, beim ersten Mal gut 20m Trüllgewinn, und sogar noch zweimal gut 10m Trüll zu Stande brachte, scheiterten wir immer mal wieder an einem Hindernis. Mal ging der Wurf genau zwischen die Wälle oder nur einen Meter über den Wall und die Werfer hatten schlechte Wurfstände ohne Anlauf. Und so sollte das starke Ende des Gastgebers sich doch das vierte Schott noch wieder holen.
In den Abschlussreden waren sich beide Vorsitzenden, Maik Elmenthaler und Nil Rohde, jedoch einig, an diesem Tag Werbung für den Boßelsport betrieben zu haben. Auch die große Anzahl der jungen Boßler auf beiden Seiten, macht für die Zukunft nicht Bange um den Boßelsport in beiden Vereinen.
Beide Mannschaften trafen sich nach dem Kampf noch im Vereinslokal in Wolmersdorf zur Erbsensuppe und zur „Manöverkritik“. Hier saß man noch einige gemütliche Stunden zusammen.
 

Mittelfeld zu stark für Wesselburen

Viele Absagen auf beiden Seiten kennzeichneten den ersten Winterfeldkampf zwischen uns und den Boßlern von Achtung Wesselburen. Trotzdem standen sich im Sommerkoog noch 30 Mann auf beiden Seiten gegenüber. Das Gelände war trotz des heftigen Regens der letzten Zeit noch sehr gut zu bewerfen, solange man oben auf dem Kamm des alten Deiches blieb, was allerdings beiden Mannschaften nicht immer gelang. Am Ende hatten wir mit 2 Schott und 58m Kiek ut doch relativ deutlich die Nase vorn.
Danach sah es am Anfang allerdings überhaupt nicht aus. Maik Bruhn legte für Wesselburen mit einer Rakete über 80m die Messlatte für Tewes zu hoch und wir lagen gleich mal 17m zurück und auch die nächsten drei Abwerfer von Sechs warfen nicht so gut und brachten sich in dem tiefen Geläuf rechts der Bahn selber in Schwierigkeiten. Die Achtungboßler zogen auf gut anderthalb Wurf davon, doch Patrik und Ralf als letzte Abwerfer brachten uns mit Riesenwürfen wieder heran und so lagen wir nach den sechs Abwerfern nur noch mit ca.25m hinten. Die nächsten Werfer taten sich nicht viel, erst im Mittelfeld zeigte sich heute, das wir dort gut aufgestellt waren. Johannes, ein überragender Mattes, Selle, Henning, Mike und Julius (der kann nur Feldkampf) drehten den Rückstand und brachten uns in Schottnähe, welches Nils mit einem ebenfalls guten Wurf bei Nummer 21 dann auch einfuhr. Wir hatten den Feldkampf zu unseren Gunsten gedreht und so richtig glaubten die Gastgeber von nun an auch nicht mehr an einen Sieg. Bei den nächsten Werfer bis zum Ende des ersten Durchganges sollte sich an unserem knappen Vorsprung nichts ändern, sehenswert hier noch Norman sein toller erster Wurf. Wir gingen mit einem Schott und gut 25m Vorsprung in den zweiten Durchgang. Beide Mannschaften warfen jetzt gut und gerade auf dem Damm, wobei wir vielleicht etwas die bessere Richtung fanden und uns Stück für Stück weiter absetzen konnten und es war wieder zwischen Nummer 15 und 20 wo wir die entscheidenden Meter für das zweite Schott holten. Wieder war es Nils vorbehalten das Schott einzutüten und so musste Jan das zweite Mal seine Schuhe wieder ausziehen, ohne zu werfen.
Nun machten beiden Mannschaften nochmal einen Ausflug auf den Plattenweg und die Gastgeber leisteten sich noch einen derben Schnitzer, der fast noch für das dritte Schott gelangt hätte. Dieses wussten die Achtungboßler allerdings noch gerade so zu verhindern und Thies warf uns als Schlußwerfer noch 58m Kiek ut heraus.
Hauke Hinz gratulierte uns fair zu dem verdienten Sieg aus seiner Sicht und haderte nochmal mit seinen vielen Absagen. Nils bedankte sich und freute sich über unsere gute Mannschaftsleistung zum Saisonauftakt, was in den letzten Jahren nicht immer so war.
Eine große Zahl an Boßlern traf sich danach noch im Vereinslokal der Achtungboßler, um noch ein paar gemütliche Stunden gemeinsam zu verbringen.
Mannschaft:
Tewes Wischmann, Leon Riecken, Joran Voss, Stefan Boe, Rüdiger Joosten, Patrik Groth, Ralf Adler, Thomas Gäthje, Timo Wiese, Tim Hinz, Pascal Rohde, Torben Staack, Thomas Hahn/ Thommy Kühl, Thilo Kewitsch , Johannes Steffensen, Mattes Köhler, Jans Sellenthin, Henning Beeck, Mike Claussen, Julius Voss, Nils Rohde, Jan Sachau, Jörn Rudolph, Marc Teut, Michael knorr, Heiko Gehrts, Dennis Krauel, Kai Möller, Norman Krauel und Thies Groth.

Feldkampf  Frestedt – Kuden 14.01.2018

Spannung bis zum Schluss

Am 14.01. trafen sich die Boßler, der Gemeinden Frestedt und Kuden, in Frestedt zum ersten Feldkampf der Saison. Leider konnten auf beide Seiten nicht mehr als 11 Boßler gestellt werden. Aufgrund der geringen Manzahl einigten sich beide Seiten darauf, dass 3 Durchgänge geboßelt werden sollen. 
Nach Anwürfen von Finn Wiese und Ralf Adler und den Abwerfern Patrick Soltau/Sönke Karstens (Frestedt) und Kai Wiese/Christopher Rix (Kuden) konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Und auch die nächsten Werfer waren auf Augenhöhe und schenkten sich nichts. Die Führung änderte sich nun mehrmals und man lag immer ziemlich gleich auf.
Die Feldkampfbahn war sehr gut ausgewählt und dennoch anspruchsvoll. Viele Knicks und Bäume galt es zu überwinden. Zwar wurde auf beiden Seiten mal ein Ast getroffen, aber die Kugel fand immer den Weg zur anderen Seite des Knicks.
Zum 3. Durchgang konnte sich Kuden mal etwas absetzen, was jedoch nicht bis zum Ende hielt, denn als drittletzte Nummer wurde auf Frestedts Seite Patrick Groth und auf Kudens Seite Jörg Wiese aufgestockt.
Zwar warf Jörg gut und geradeaus, doch konnte er Patrick nicht Paroli bieten und so wurde aus Kudens 20 m Vorsprung, ein 20 m Rückstand.
Thomas Gähtje holte 5 m gegen Torben Staack auf und Michael Knorr noch einmal 10 m gegen Stefan Boe.
Der Außenseiter Kuden verlor mit nur 5 m und schrammte knapp am Sieg vorbei.
In den Schlussreden von Finn Wiese und Matsche waren sich beide einig einen guten Feldkampf mit dem verdienten Sieger gesehen zu haben. Die Freundschaft der Dörfer steht immer im Vordergrund. Im Anschluss traf man sich im Sportlerheim zum Mittagessen und klönen.
Kuden musste zudem noch eine Goldene Kugel abgeben aus den Feldkämpfen der Jahre 2015, 2016 und 2017.

Preisboßeln 2018

Zum diesjährigen Preisboßeln fanden sich 29 Boßler auf dem Sportplatz in Süderhastedt ein, um den Punktepokal unter sich auszumachen.
Trotz des Regens der letzten Wochen, war der Sportplatz in einem recht guten Zustand. Jeder Boßler sollte einen guten Stand auffinden, womit die meisten nicht gerechnet haben.
Den Anfang pünktlich um 12 Uhr machten Henning, Malte und Norman. Henning ging wiedermal als Favorit ins Rennen und machte seine Sache auch Hervorragend.
Henning setzte sich in dieser Gruppe durch mit starken 187,5 m. Malte und Norman konnten aber gut mithalten mit 184,5m und 185,5m.
Wenig Fehlwürfe folgten bei den weiteren Boßlern, die aber alle Punktemäßig nicht viel ausrichten konnten. Doch als die mit favorisierten Patrick und Thies an den Start gingen war man nochmal gespannt, was die Beiden ausrichten konnten. Thies kam am Ende auf 197,5 und Patrick auf 192m. Somit war klar, dass die beiden Henning nicht gefährlich werden sollten.
Bei den weiteren Werfern konnte lediglich Matsche noch was ausrichten, der am Ende gute 160m hatte. Dies sollte aber auch nicht reichen und somit Gewann Henning am Ende mit guten 67,5 Punkten vor Thies mit 47,5 und Matsche mit 40 Punkten.
Zu erwähnen waren auch noch die guten Leistungen von Schuldti, Kai und Malte. Erfreulich war zudem, dass einige Boßler gekommen waren, die man lange nicht gesehen hatte.
Bei der anschließenden Siegerehrung war man sich einig, dass am heutigen Tag viele gute Leistungen geschmissen wurden und das dies zudem ein gutes Training für die bevorstehenden Feldkämpfe war.
Im Anschluss verabschiedete man sich und ließ Henning mit einem dreifachen Lüch op hochleben.
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